Einladung zur Mitgestaltung · 2026–2028

Ein Institut entsteht. Wir suchen Sie.

Ein neues Weiterbildungsinstitut zu gründen ist keine Solo-Arbeit. Wir öffnen die entscheidenden Rollen explizit — für Mitgründung, für klinische Partner-Einrichtungen und für den wissenschaftlichen Beirat.


01 · Warum jetzt

Eine seltene Zeitkonstellation.

Das alte FSP-Curriculum läuft aus. Das neue EAN-Curriculum wird in Deutschland-Schweiz bisher nur von der UZH getragen. Das Einzugsgebiet Ostschweiz, Zentralschweiz, Graubünden und Vorarlberg ist versorgungsseitig unterbedient. Immer mehr Psycholog:innen aus der Region pendeln für ihre Weiterbildung nach Zürich — oder sie verzichten.

Gleichzeitig ist die Infrastruktur vor Ort vorhanden: ein grosses Zentrumsspital, ausgewiesene Reha-Häuser, eine wachsende Zahl spezialisierter Praxen. Was fehlt, ist eine Institution, die diese Kräfte bündelt und weitergibt.

Wer jetzt mitgründet, baut mit an einer Struktur, die in zehn Jahren zu den etablierten Einrichtungen der Schweizer Neuropsychologie gehören wird — und das mit einer überschaubaren Gründungsinvestition und einer klaren regulatorischen Perspektive.


02 · Mitgründung

Co-Leitung — klinisch-stationäre Verankerung.

Die Gründerin Nathalie Fisch bringt die ambulante Perspektive ein: Praxis, Psychotherapie, Neuropsychologie, Neurofeedback. Für den Aufbau des IKNN fehlt ihr explizit eine zweite Stimme — die der stationären, klinisch-therapeutischen Neuropsychologie.

Profil, das wir suchen
  • Eidgenössisch anerkannte Neuropsychologin (EAN oder FSP)

    Mit mindestens sechs Jahren Praxis nach Titelerwerb, davon deutlich in leitender oder stellvertretender Leitungsfunktion.

  • Stationäre Verankerung

    Erfahrung in einem grossen Zentrumsspital oder einer Reha-Klinik der Region. Vertraut mit interdisziplinären Teams, Abteilungsführung, Supervisionsrollen.

  • Therapie-Verantwortung

    Verantwortung für die therapeutische Arbeit einer neuropsychologischen Abteilung — und die Überzeugung, dass Diagnostik und Therapie zusammengehören.

  • Netzwerk in der Ostschweizer Fachcommunity

    Kennt die relevanten Köpfe in Klinik, Reha und Praxis. Wird gesehen, wenn sie spricht — und hört zu, wenn andere sprechen.

  • Lust am Aufbau

    Bereitschaft, über zwei Jahre substantiell Zeit zu investieren — als Teil einer Gründungsgesellschaft, nicht als Angestellte. Mit entsprechender Beteiligung und Mitbestimmung.

Was die Rolle umfasst
  • Co-Geschäftsführung

    Gemeinsame Institutsleitung — mit klarer Ressortteilung. Naheliegend: Nathalie Fisch verantwortet Gesamtleitung, Akkreditierungsprozess und ambulante Curriculum-Anteile. Die Co-Leitung verantwortet stationäre Praxis-Kooperationen, therapeutische Module und das Kollegium.

  • Mitgestaltung des Curriculums

    Insbesondere die Therapie-Module, die Neurotherapie, die Supervisionsstruktur und das Modul «Interdisziplinäres Fallmanagement». Hier wird der Unterschied zu bestehenden Gängen gemacht.

  • Beteiligung an der GmbH

    Gesellschafter:innenstellung mit entsprechender Beteiligung am Stammkapital und den späteren Erträgen. Der konkrete Beteiligungsrahmen wird im persönlichen Gespräch verhandelt.

  • Aufwand

    Für die Aufbauphase bis 2028 realistisch 15–25 Prozent Ihrer Zeit. Ab Start des ersten Jahrgangs skalierbar — je nach Wunsch und Lebenslage. Keine zwingende Vollzeit-Bindung.

  • Erster Schritt

    Ein unverbindliches Gespräch bei Nathalie Fisch in Wil — oder dort, wo es passt. Danach ein zweites Gespräch zu zweit, mit konkretem Businessplan, Curriculum-Entwurf und Zeitachse.

Ich suche jemanden, mit dem ich dieses Institut zusammen trage. Nicht unter mir, nicht neben mir — sondern mit gleichem Gewicht und anderer Perspektive.
Nathalie Fisch · Gründerin IKNN
03 · Praxispartner

Einrichtungen, die ausbilden.

Das IKNN selbst ist Ausbildungsinstitut — die supervidierte klinische Praxis findet in kooperierenden Einrichtungen statt. Wir suchen verbindliche Kooperationen mit Kliniken, Reha-Zentren und ambulanten Praxen in der Ostschweiz und angrenzenden Regionen.

  • Für die Einrichtung
    Was Sie gewinnen

    Zugang zu qualifizierten Kandidat:innen in der Region. Strukturierte Ausbildungsbegleitung durch das Institut. Sichtbarkeit als anerkannte Weiterbildungsstätte. Kein administrativer Mehraufwand, der nicht vom Institut mitgetragen wird.

  • Rahmen
    Kooperationsvereinbarung

    Schriftliche Vereinbarung über die Aufnahme einer oder mehrerer Kandidat:innen, die Verantwortlichkeiten von Weiterbildungsstätte und Institut, die Supervisionsregelung und die Anerkennung als SVNP-Weiterbildungsstätte.

  • Gesucht
    Stationär wie ambulant

    Reha-Kliniken mit neuropsychologischer Abteilung, neurologische Abteilungen von Zentrumsspitälern, Memory Clinics, psychiatrische Kliniken mit neuropsychologischer Diagnostik, anerkannte ambulante Praxen.


04 · Wissenschaftlicher Beirat

Fünf Stimmen, die mitlesen.

Der Beirat begleitet die Entwicklung des Curriculums, liest mit bei Akkreditierungsunterlagen und vertritt das Institut gegenüber Fachgesellschaften und Hochschulen. Ehrenamtlich, zwei bis vier Sitzungen pro Jahr. Eine feste Anbindung ohne Überlast.

Die fünf Sitze decken bewusst unterschiedliche Perspektiven ab — SVNP, klinisch-stationär, akademisch, neurotherapeutisch, interdisziplinär. Mehr dazu auf der Seite «Institut».

Was den Beirat trägt
  • Unabhängigkeit

    Keine weisungsgebundene Rolle. Der Beirat berät, er entscheidet nicht.

  • Substanz vor Repräsentation

    Wir suchen Menschen, die lesen, mitdenken und sich äussern — nicht nur Namen auf einer Liste.

  • Vorbereitet sein

    Beiratsunterlagen werden mindestens zwei Wochen vorher versandt. Agenden sind knapp. Sitzungen dauern 120 Minuten.

05 · Wie wir arbeiten

Transparent, nicht anstrengend.

Gründungen kosten Energie. Wir versuchen, sie dort zu investieren, wo sie Wirkung entfaltet — nicht in Reibungsverlusten, nicht in diplomatischen Umwegen. Dafür drei Prinzipien:

  • Prinzip I
    Klare Entscheidungen, dokumentiert

    Gesellschafter:innen-Entscheidungen werden schriftlich festgehalten. Wer nicht anwesend war, kann nachlesen, was beschlossen wurde — inklusive der vertretenen Positionen.

  • Prinzip II
    Frühes Nein statt späten Unmuts

    Wenn etwas nicht passt, sagen wir es direkt und früh. Keine Konsens-Simulation, keine Harmonie gegen die Substanz.

  • Prinzip III
    Lebensrealität als Gegebenheit

    Familie, Hauptberuf, persönliche Kapazitätsgrenzen werden mitgedacht — nicht beiläufig berücksichtigt. Das Institut wird von Menschen getragen, nicht von Rollen.


Ein Gespräch beginnen

Schreiben Sie direkt.

Für die Mitgründung ist keine Bewerbungsform vorgesehen — diese Gespräche beginnen persönlich. Eine E-Mail oder ein Anruf genügt. Wir melden uns innerhalb weniger Tage.